fbpx
Empfindlicher Magen, Gastritis, Reflux & Co.

Empfindlicher Magen, Gastritis, Reflux & Co.

  • 1628
  • 0

Empfindlicher Magen, Gastritis, Reflux & Co.

Kennst du das? Wenn`s im Magen zwickt und zwackt? Magendruck, Magenschmerzen, Übelkeit?

Chinesisch gesehen gibt es drei Umstände, warum unser Magen krank wird:

  1. Die Ernährung
  2. Die Emotionen
  3. Äußere pathogene Faktoren

Der Magen ist der Ursprung deiner Flüssigkeiten und arbeitet eng mit deiner Niere zusammen. Wenn du zu wenig trinkst, schadest du damit nicht nur deiner Niere sondern auch deinem Magen.

Wenn du deinen Urin beobachtest, kannst du feststellen ob du genügend trinkst.

Ein optimaler Urin ist hell bis fast klar wie Wasser, während ein dunkler Urin anzeigt, dass du mehr trinken solltest.

Trinke nur Getränke ab Zimmertemperatur und wärmer. Günstig wäre warmes Wasser, das liebt dein Magen besonders.

Deine „Mitte“ damit meint die TCM deinen Magen und deine Milz, ist die Quelle deines Qi – deiner Lebensenergie.

Wenn dein Magen durch zu wenig gesunde Ernährung geschwächt ist, hat er selbst zu wenig Qi und kann auch nicht mehr viel Qi für deine Milz produzieren. Beide zusammen, sprich deine „Mitte“ können nicht mehr ausreichend Qi produzieren.
Das ist der Anfang eines Qi-Mangels.

Bei der Ernährung geht es nicht nur darum was man isst, sondern auch wie viel, wie schnell und wie regelmäßig.

Die Auslöser:

 Versuche zu vermeiden:

  • Schweres, fettiges und scharfes Essen
  • Frittierte, gebratene Speisen
  • Gebackene, trockene Nahrungsmittel wie Brot
  • Fleisch in Maßen
  • Psychische Belastungen
  • Übermäßiger Alkoholkonsum
  • Rauchen
  • Schwarzer Kaffee
  • Milch, ersetze sie durch Hafer-, Mandel- oder Reismilch, auch Schaf- oder Ziegenmilch ist geeignet.

Isst du über längere Zeit zu trockene oder zu heiße Nahrung in Form von gegrilltem oder gebackenem, wird dein Magen immer trockener und erleidet einen Schaden an seiner Substanz. Das nennen wir einen Magen-Yin-Mangel.

Deine Substanz kannst du mit Nahrung und ausreichend Flüssigkeit aufbauen.
Trinke ca. eine halbe vor dem Essen nichts mehr, auch weniger beim Essen, um deine Verdauungssäfte nicht zu verdünnen und zu schwächen.

Zu viele heiße Lebensmittel schwächen deinen Magen und überhitzen ihn, daraus entsteht Hitze, leere Hitze.

Die gleiche leere Hitze entsteht auch wenn du zu viele kalte Getränke und Speisen zu dir nimmst.

Gemeint sind Rohkost, Obst, Brotmahlzeiten, kalte ungünstige (zuckerhaltige) Getränke.

Die kalten Lebensmittel landen in deinem Magen und müssen von ihm erstmal auf Temperatur gebracht werden. Dafür schickt dein Körper Wärme und noch mehr Wärme in den Magen um ihm beim Aufwärmen zu helfen.

Wenn nun dein Magen aber zu schwach und zu müde ist, aufgrund des Qi-Mangels, bleibt die Wärme und Hitze im Magen und wird sogar immer mehr.

Auch führen kalte Speisen und Getränke zu einer Blockade, bzw. Stagnation die wiederum zu Hitze wird.
Chinesisch sprechen wir von Magen-Hitze (Magen-Qi-Mangel, Magen-Yang-Mangel, der zu guter Letzt zu Magen-Yin-Mangel mit leerer Hitze wird)

4 häufige Beschwerden bei Magen-Hitze:

  • Reizmagen (Magenentzündung)
  • Akute oder chronische Gastritis
  • Magengeschwür
  • Reflux

Emotionen

Emotionen haben einen erheblichen Anteil für eine Erkrankung deines Magens.

Zu viele Emotionen sind nicht gut aber auch zu wenige Emotionen sind auch schlecht. Sie sollten ausgeglichen sein.

Grübeln und Sorgen machen mag deine Mitte überhaupt nicht gerne

Darauf kannst du achten:

Iss in Ruhe, lass dich nicht ablenken. Kein Handy, keine Zeitung, nicht lesen, weniger reden, konzentriere dich auf dein Essen. Kaue sehr gut, damit nimmst du deinem Magen schon sehr viel Arbeit ab. Bestenfalls kommt der Inhalt mehr Suppenartig in deinem Magen, hier kannst du mit dem Kauen schon gute Vorarbeit leisten.

Nachdem Essen solltest du viel Energie haben um gut in den restlichen Tag zu starten. Sollte das nicht der Fall sein, dann ist dein Essen falsch, oder zu viel oder zu spät.

Du solltest drei regelmäßige Mahlzeiten am Tag einhalten. Iss langsam und im besten Fall immer um die gleiche Zeit.
Iss nicht zu spät, ab 18/19 Uhr sollte Schluss sein.
Gib dem Magen zwischen den Mahlzeiten Esspausen, ideal wären 3 Stunden.
Trink dazwischen warmes Wasser.

Akute oder chronische Magenschmerzen:

– Akut bedeutet meist Fülle!

– chronisch bedeutet meist Leere!

Akut bedeutet zu viel Magensäure, chronisch bedeutet zu wenig Magensäure

Zu wenig Magensäure kann Magenbeschwerden verursachen, weil die Nahrung nicht mehr optimal verdaut werden kann.

Die Transportrichtung des Magens ist von oben nach unten. Dreht sich die Richtung um, spricht man von einem rebellierenden Magen, bzw. von einem rebellierenden Magen-Qi. Das spürst du als Sodbrennen, Halsschmerzen oder Husten.

Kamillentee gilt als klassisches Magentherapeutikum. Stärkt Qi von Milz und Magen und wärmt leicht. Trink mal wieder mehr davon.

Geeignete Lebensmittel bei einem empfindlichen Magen sind thermisch neutral bis kühlend.
Vermeide Stress, Zeitdruck und Frustration.

 Günstig:

Gemüse in allen Farben
– Reis, leitet Hitze optimal aus
– Mais
– Gerste
– Dinkel
– Roggen
– Suppen
– Fisch gedämpft oder im Backrohr
– Kartoffeln
– Linsen
– Bohnen

Für Zwischendurch: Cashewkerne und Mandeln, versuche aber Esspausen zu machen

Iss mehr Suppen, Eintöpfe, Breie und Kompotte, dein Magen wird es dir danken

 

 Trink mehr davon:

Diese Teesorten unterstützen deinen Magen:
– Melisse
– Grüner Tee
– Scharfgarbe
– Löwenzahn
– Frauenmantel

8 Regeln, die deinen Magen stärken:

  • Frühstücke gekocht und warm
  • Iss regelmäßig, optimal wären 3 gekochte Mahlzeiten am Tag
  • Lass keine Mahlzeiten aus
  • Versuche weniger Rohkost zu essen, stattdessen bereite es dir gekocht zu in Form von Gemüsesalaten oder Kompotten. Die kannst du dann auch kalt essen.
  • Ganz wichtig, reduziere Milchprodukte, anstelle kannst du Hafer-, Mandel- oder Reismilch nehmen, sowie Schaf- oder Ziegenmilch
  • Iss weniger Brot und Gebäck, wenn dann Brot zu Suppen
  • Iss mehr Reis
  • Mache öfter einen Fastentag dazwischen an dem du nur Suppe zu dir nimmst

 Iss allgemein mehr davon: (stärkt deine Verdauung, Magen/Milz)

  •  Blumenkohl
  •  Datteln
  • Kürbis
  • Linsen
  • Honig
  • Gerste
  • Hafer
  • Sellerie
  • Pastinaken
  • Hühnerfleisch
  • Fenchel
  • Forelle

Eine häufige Erscheinung bei entzündeter Magenschleimhaut ist Reflux.

Dieser Zustand wird durch den in die Speiseröhre zurückkehrenden Inhalt des Magens (rebellierendes Magen-Qi) charakterisiert, es stört also die Magensäure, die dann in der Speiseröhre häufig eine Entzündung verursacht.
Hier empfiehlt sich regelmäßig, wenig und häufiger zu essen. Gut und langsam zu kauen.

Auch hier gilt, reduziere stark Zucker, Kuchen, Biskuit, Weißgebäck, Schokolade und Kohlensäurehaltige Getränke.

➡ Passende Tees:

Mischung aus Salbei, Rosmarin, frischem Ingwer, Kamille und Süßholz

Zu guter Letzt: Äußere pathogene Faktoren

Damit meint die TCM die 6 äußeren Einflüsse, wie

  • Wind, Sommerhitze, Feuchtigkeit, Trockenheit, Kälte und Feuer

Diese äußeren Einflüsse können über die Haut in unseren Körper eindringen und dort Krankheiten verursachen. Verbleiben diese Einflüsse länger im Körper, können chronische Krankheiten entstehen.

Eine häufige Erkrankung aufgrund äußerer Einflüsse ist z.B. die Viruserkrankung. Wenn dann noch dein Magen geschwächt ist und zu wenig Qi und Energie produziert, fehlen dem Körper Abwehrkräfte und die Viren können sich relativ ungehindert in deinem Körper breit machen. Dies ist auch Ursache von innerer Hitze, die dadurch entstehen kann.

Tipp zum Schluss:
Goji-Beeren

Sie stärken dein Gesamt-Yin. Mit Yin sind deine Flüssigkeiten und deine Kälte gemeint, die durch die bestehende Hitze im Mangel sind. Mit den Goji-Beeren stärkst du beides, Flüssigkeiten, auch Blut und die Kälte die dir hilft, die Hitze, die verantwortlich ist für deine Magenprobleme, sanft zu kühlen.

Und noch etwas:
Schlaf gut und ausreichend! Dein Yin regeneriert sich im Schlaf. Oft werden Magenschmerzen alleine schon viel besser, wenn Du früher schlafen gehst.

Kurz und knapp:

Dein Magen und deine Milz ergeben zusammen deine „Mitte“!

Eine schwache Mitte, ist Volkskrankheit Nr. 1

Leider wissen das nur die wenigsten! Achte auf deine Mitte und dir können viele Beschwerden erspart bleiben.


Krankheiten wie im Darmbereich, Allergien, Neurodermitis, Ekzeme, Kopfschmerzen usw. stehen alle auch in Bezug zu deiner „Mitte“!

Arbeite an dem Qi deiner Milz und deinem Magen und schaue wie es dir nach ein paar Monaten geht.

10 Punkte die du beachten solltest:

  • Iss in Ruhe und zur selben Zeit, kaue gut
  • 3 x täglich warm in suppenartiger Konsistenz wären optimal
  • Nicht zu heiß, zu scharf oder zu kalt
  • Vermeide alles trockene wie Brot, Zucker, Kaffee
  • Versuche ab 18/19 Uhr nichts mehr zu essen
  • Keine überschwängliche Freude, längere Trauer oder Grübeln
  • Nimm dir Zeit für Dich, Meditation, Qi-Gong, Yoga, Spazieren, Natur
  • Trink zwischen den Mahlzeiten warmes Wasser
  • Schlafe ausreichend und viel um dein Yin zu stärken
  • Gehe früher ins Bett

 Iss typgerechte und auf deine Symptome und Beschwerden abgestimmte Lebensmittel

Übrigens, hier findest du meine „Energietasse“ bezogen auf deine “Mitte“, die dich zusätzlich unterstützt und dir Energie schenkt.

Magen

Gesunden Magen 😉
Christine

Die Ernährung nach TCM dient der Gesunderhaltung und der Harmonisierung der körpereigenen Heilungskräfte. Die Empfehlungen, Rezepte, und die erarbeiteten Maßnahmen sind kein Ersatz für eine ärztliche Diagnose und Behandlung. Sie erfüllen keine medizinischen Zwecke.

Schreibe ein Kommentar

Ihre Email wird nicht veröffentlicht.

Kostenloses Online-Seminar: "Beschwerdefrei und Energiegeladen" mehr Infos...ALLE INFOS