fbpx
Grübeln und Sorgen

Grübeln und Sorgen

Grübeln und Sorgen machen, schlägt dir nicht nur auf den Magen!

Ich habe vor kurzem eine Umfrage in meiner Facebook Gruppe zum Thema Emotionen gemacht. Welche Emotion uns am meisten beschäftigt. Welche Emotion uns in unserem Leben immer wieder begleitet.

Ganz vorne war ganz klar: Grübeln und sich Sorgen machen. Das hat mich überhaupt nicht überrascht. In unserer Bevölkerung ist Grübeln und sich Sorgen machen die meist gelebte Emotion.

In der chinesischen Medizin sind Körper, Geist und unsere Emotionen ein integriertes Ganzes. Nie getrennt, immer vereint.

Sorgen um die Zukunft, den Arbeitsplatz, um die Familie oder finanzielle Probleme erzeugen Gefühle, die uns immer wieder beschäftigen. Diese Emotion oder besser gesagt, die Gefühle, die daraus entstehen wirken auf deinen Körper und deine Organe.

Sorgen machen kann mit der Zeit deine Milz und deine Lunge schädigen. Man erkennt das an hochgezogenen Schultern, flacher Atmung und (Nacken-) Verspannungen. Auch Energiemangel und Abgeschlagenheit gehört dazu.

Grübeln oder ständig über irgendetwas Nachdenken ist vor allem eine übermäßige mentale Beanspruchung und wirkt gleich wie z.B. intensives Lernen. Diese Emotion oder besser gesagt das Gefühl daraus wirkt deswegen auch schon bereits bei jüngeren Menschen negativ auf den Körper.

Auch hier ist wieder die Milz betroffen und kann im Laufe der Zeit geschädigt werden, das merkst du unter anderem an Symptomen wie Verdauungsbeschwerden, Blähungen, Gewichtsproblemen, Kopfschmerzen, und auch hier wieder Energielosigkeit und Abgeschlagenheit, Magen- und Darmproblemen …

Was kannst du tun?

Erst einmal versuche auch mal alle viere gerade sein zu lassen. Mach Pausen. Gönn dir was. Lebe deine freie Zeit intensiver. Vertraue darauf, dass sich manche Dinge von selbst regeln, meist ist das auch der Fall. Versuche Gedanken und Situationen, in denen du wieder dein gewohntes Grübeln und Sorgen machen Programm einschalten würdest, zur Seite zu schieben. Hol dir positive Gedanken in dein Bewusstsein. Denke bewusst anders, nämlich positiv. Geh spazieren, hör gute Musik. Lies ein Buch oder hör ein Hörbuch. All das bringt dich auf andere Gedanken.

Das heißt aber nicht, dass du jetzt über nichts mehr Nachdenken oder Grübeln sollst. Nimm dir jedoch bewusst Zeit dafür und beschäftige dich dann in diesen 5 oder 10 Minuten intensiv mit dem Thema. Hier kannst du dich voll dieser Situation hingeben, dann ist es aber wieder gut. Gehe danach wieder bewusst in positive Gedanken.

Wenn du schon immer ein Mensch bist, der gerne und leicht grübelt und sich Sorgen macht, ob selbst verursacht oder nicht, dann kann es sein, dass diese Emotion schon in tiefere Schichten gewirkt hat. Das heißt, es kann sein, dass die Schädigung an Milz und Lunge bereits tiefer gegangen ist und mit der Zeit weitere Organe davon Schaden nehmen. Das ist immer der Fall, wenn negative Belastungen auf deine Organe seit längerem bestehen. Häufig ist das der Beginn von chronischen Krankheiten.

In unserem Fall ist es wichtig nun deine Milz zu stärken, das kannst du unter anderem in dem du wie oben schon beschrieben dich mehr zurücknimmst und bewusst Pausen einlegst. Darüber hinaus kannst du sie aber auch mit Lebensmitteln stärken.

Deine Milz liebt alles was süß und orange ist. Denn die Farbe orange und der süße Geschmack sind in der 5 Elemente Lehre deiner Milz zugeordnet.

Das sind z.B:

Gelb: Kartoffeln, Mais, Süßkartoffeln, Eigelb, Aprikosen, Ingwer, Kürbis…

Süß: Reis, Erbsen, Spinat, Gurken, Apfel, Banane, Schweinefleisch, Hühnerfleisch und der traditionelle chinesische Karpfen…

Wichtig auch, koche regelmäßig und frisch mit guten regionalen und saisonalen Produkten. Bei der Qualität deiner Zutaten solltest du wirklich nicht sparen.

Keine kalten Getränke außer im Hochsommer, denn alles kühle schwächt deine Milz immer weiter. Wenig Rohkost, viel gekochtes, wie Suppen und Eintöpfe.

Der Akupressur-Punkt für die Milz ist der Tian-Shu, du findest ihn ca. 3 Finger breit jeweils rechts und links neben deinem Bauchnabel. Mit Daumen, Zeige- oder Mittelfinger durch kreisende Bewegungen mit leichtem Druck etwa 2 -3 Minuten anwenden. Hilft übrigens auch bei Übelkeit und bringt generell deine Verdauung wieder etwas in Schwung.

Ich hoffe, das hilft dir weiter!

Mach dir weniger Sorgen und Gedanken, lebe dafür mehr
Christine

Schreibe ein Kommentar

Ihre Email wird nicht veröffentlicht.

Kostenloses Online-Seminar: "Beschwerdefrei und Energiegeladen" mehr Infos...ALLE INFOS