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Magst du TOMATEN?

Magst du TOMATEN?

  • 2014
  • 0

Magst du TOMATEN?

Verträgst du sie?

Tomaten sind aus Sicht der TCM thermisch sehr kühlend bis kalt und wirken deswegen im Sommer gut der Sommerhitze entgegen. Der Grund dafür ist der hohe Wassergehalt von bis zu 95%.

Der thermische Geschmack der Tomate ist sauer und süß.

Der Funktionskreisbezug ist Leber und Magen

Sie stärken allgemein auch dein Herz und tonisieren dein Blut.

Im Winter solltest du aufgrund ihrer abkühlenden Wirkung eher weniger Tomaten essen, das gleiche gilt übrigens auch für Gurken.

Wenn du sie isst und gerne magst, dann mach sie dir gekocht. So sind sie wärmer und bekömmlicher für dich,  jedoch wirken sie immer noch abkühlend.

Tomaten sind im Winter eher etwas für Hitze-Typen um sich thermisch zu kühlen und einen Yin-Mangel auszugleichen. Symptome für einen Yin Mangel sind:

– Bluthochdruck
– Augenrötungen
– Kopfschmerzen
– Trockener Hals und Rachen
– Unruhe
– Durst
– Nervosität
– Verstopfung
– Säftemangel

Durch die Tonisierung deines Magen- und Leber-Yin, sind sie Säfte aufbauend.

Das heißt, wenn du zu viel Hitze in dir hast und dein Körper eher trocken ist und oben genannte Symptome aufweist, dann sind rohe Tomaten oder Tomatensaft gut um deine Hitze zu kühlen und die verdampften und verbrauchten Säfte wieder aufzubauen.

Weiter sind Tomaten trocknend und kühlend bei Nasenbluten und Zahnfleischbluten.

Wenn du ein Kälte-Typ bist solltest du mit Tomaten etwas vorsichtiger sein, da sie vorallen kühlend auf deinen Magen und deine Leber wirken und als Kälte-Typ solltest du eher auf Wärme achten. Weiter wirken sich Tomaten durch die saure Eigenschaft negativ auf einen bereits sauren Magen aus. Hier kann es zu akuten Verschlimmerungen kommen, da der saure Magen etwas gereizt auf den sauren Geschmack der Tomaten reagiert.

Verzichte auf Tomaten, vor allem roh wenn du folgende Anzeichen hast:

– Abneigung gegen Kälte
– Frösteln, kalte Füße
– Schwache Verdauung
– Müde „Mitte“
– Durchfall
– Abneigung gegen äußerer Kälte und Wind

Positiv wirken sie sich bei erhöhten Cholesterinwerten aus.

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Ein Rezept für dich, darf natürlich nicht fehlen:

Hirselaibchen mit Tomatensoße

Du brauchst:

250g Hirse, 500ml Wasser, 2 Eier, 150g Ziegenkäse, 1 große Karotte, 1 große Zwiebel, 100g Dinkelmehl, Salz, Pfeffer, Majoran, 1 Bund Petersilie, etwas Butter

So wird’s gemacht:

Hirse im trockenem Topf anrösten mit heißem Wasser aufgießen, mit Salz und Pfeffer würzen und weich kochen
Karotten reiben, Zwiebel klein schneiden
Butter schmelzen und die  Zwiebel darin anschwitzen
Karotten hinzufügen und kurz mit anschwitzen, von der Kochstelle nehmen und mit der Hirse vermengen;
mit Pfeffer, Majoran, Salz und Petersilie würzen
Ziegenkäse gerieben einrühren
Ei (die Masse muss abgekühlt sein, damit das Ei nicht stockt) und das Mehl einrühren.

Laibchen mit nassen Händen formen, im Rohr auf Backpapier bei 150 Grad Heißluft 30 min. backen, oder in Rapsöl braten.

Dazu gibt’s:

Klassische Tomatensoße (Basissoße)

Du brauchst:

– 1 Kilo frische Tomaten
– 2 Zweige frisches Oregano
– 2 mittelgroße Zwiebeln
– 2 EL Olivenöl
– 2 Knoblauchzehen
– Salz

Tomaten putzen (Stielansatz raus schneiden, Kerne entfernen) und in kleine Würfel schneiden. Zwiebeln und Knoblauch schälen und in Würfel schneiden. Olivenöl in einem Topf erhitzen, Zwiebel und Knoblauch anbraten, mit Salz würzen. Tomaten und Oreganozweige dazugeben und mindestens 40 Minuten durchkochen lassen (je länger, desto sämiger wird die Soße). Oreganozweige rausnehmen und Soße pürieren. Fertig!

Stärkt: Holz, also deine Leber und deine Säfte
Thermik: erfrischend
Vegan

Würzen kannst du mit allem was du willst, z. B. Basilikum, mehr Oregano, Thymian, Chilis, Thunfisch, Oliven usw.. Als Kälte-Typ gibst du mehr wärmendere Gewürze hinzu wie Chili, Pfeffer, Ingwer, scharfer Paprika usw.

Ich hoffe, ich konnte dir die Tomate aus Sicht der TCM etwas näher bringen und du weißt nun, wie du sie einsetzen kannst.

In jedem Falle wünsche ich Dir einen guten Appetit 😉
Deine Christine

Die Ernährung nach TCM dient der Gesunderhaltung und der Harmonisierung der körpereigenen Heilungskräfte. Die Empfehlungen, Rezepte, und die erarbeiteten Maßnahmen sind kein Ersatz für eine ärztliche Diagnose und Behandlung. Sie erfüllen keine medizinischen Zwecke.

„Die Nahrung des Menschen ist seine tägliche Medizin.“

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